Mein Verständnis in einer therapeutischen Begleitung basiert auf Mitgefühl, humanistischer Psychologie, Spiritualität, Buddhismus und dem Gewahrsein im Hier und Jetzt.

 

Mein Verständnis orientiert sich "auf Augenhöhe" mit Ihnen unter anderem an den "5 Freiheiten" nach Virginia Satir (hier meine Interpretation):

 

"1. Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist - anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird

Dabei achtsam durch das Leben gehen wie ein neutraler Beobachter, d.h. die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt konzentrieren, nicht mit den Gedanken abschweifen weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft. Das Hier und Jetzt auf sich wirken lassen, ohne sofortige Beurteilung und gedankliches Konstruieren einer Wirklichkeit, wie du meinst, dass sie denn besser sein sollte. All das gibt dir die Möglichkeit deine Energie zu bündeln und zu fokussieren und optimal zu nutzen.

 

2. Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke - und nicht das, was von mir erwartet wird

"ICH BIN ICH!"

Dabei ist Authentizität und Kommunikation wichtig (zu sich und zu anderen).

Ich bin ich und habe das Recht und vielleicht sogar die Pflicht, das auszusprechen, was ich fühle, denke und möchte. Denn wir sind alle Individuen und empfinden unterschiedlich.

Wir haben alle unsere speziellen Meinungen, Ansichten, Ideen und Wünsche. Niemand weiß, was andere denken und fühlen, außer sie erklären es uns. Sagen wir nur "Ja und Amen", sprechen wir nur das aus, was von uns erwartet wird, beschneiden wir unsere Persönlichkeit und verlieren unsere Kraft.

Nur wenn ich bereit bin auszusprechen, was ich fühle und denke gewinnt die Welt an Vielfältigkeit, entwickle mich fort, mache neue Entdeckungen, bin kreativ. Sage ich nur das, was von mir erwartet wird, tritt die Welt schnell auf der Stelle. 

Kommunikation ist deshalb ausgesprochen wichtig. So entsteht wahrer Kontakt.

 

3. Die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen - und nicht etwas anderes vorzutäuschen

(Ich habe das Recht zu fühlen was ich fühle - und nicht das was andere an meiner Stelle fühlen)

 

Ich darf ich selbst sein, darf mich selbst verwirklichen, was echte Lebensfreude und Schaffenskraft gibt.

 

4. Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche - anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten

Brauche ich etwas, habe ich das Recht darum zu bitten, darf ich kund tun, dass ich es brauche, damit auch andere wahrnehmen können, dass ich Hilfe, Unterstützung in meinen Dasein brauche. Also nicht so lange warten bis andere merken, dass ich es brauche, denn dann werde ich schnell übersehen und komme zu kurz.

 

5. Die Freiheit in eigener Verantwortung Risiken einzugehen - anstatt immer nur auf "Nummer sicher zu gehen" und nichts Neues zu wagen

Also: es heißt Eigenverantwortung zu übernehmen! Ich entscheide, welche neuen Schritte ich machen möchte und welche Risiken ich dabei eingehen möchte."